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Am Eröffnungsabend einer Gruppenausstellung halte ich mich viereinhalb Stunden lang in einer Wand verborgen. Ein kreisrundes Loch erlaubt es den Besucher_Innen mir eine Hand in mein Versteck zu reichen. Im Dunkel der Wand sehe ich eine Hand nach der anderen auftauchen und nehme sie zärtlich in meine. Ich halte jede dieser Hände, bis sie wieder zurückgezogen wird. (Linz, 2012)